<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
  <title>DSpace Collection:</title>
  <link rel="alternate" href="https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/25537" />
  <subtitle />
  <id>https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/25537</id>
  <updated>2026-04-08T21:26:06Z</updated>
  <dc:date>2026-04-08T21:26:06Z</dc:date>
  <entry>
    <title>Wieviel Fachunterricht ist nötig und wo wird fachverbindender Unterricht möglich? — Entwicklung eines Strukturmodells für problemorientierte Bildungsgänge unter bildungstheoretischer Reflexion der Kompetenzorientierung im Spiegel des Schlüsselproblemansatzes Wolfgang Klafkis</title>
    <link rel="alternate" href="https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/13957" />
    <author>
      <name>Held, Tobias</name>
    </author>
    <id>https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/13957</id>
    <updated>2024-08-29T17:14:12Z</updated>
    <published>2019-01-01T00:00:00Z</published>
    <summary type="text">Title: Wieviel Fachunterricht ist nötig und wo wird fachverbindender Unterricht möglich? — Entwicklung eines Strukturmodells für problemorientierte Bildungsgänge unter bildungstheoretischer Reflexion der Kompetenzorientierung im Spiegel des Schlüsselproblemansatzes Wolfgang Klafkis
Author(s): Held, Tobias
Abstract: Kinder und Jugendliche müssen angesichts wachsender globaler Herausforderungen&#xD;
zukunftsorientierte Kompetenzen für ihre eigene Lebenswelt und gesellschaftlichen&#xD;
Perspektiven entwickeln. Hier stellt sich die Frage, an welche Ausgangslagen formale bzw.&#xD;
kompetenzorientierte Bildungsprozesse anknüpfen sollen (Schreiber &amp; Siege 2016).&#xD;
Als Bildung wird der Prozess der Auseinandersetzung des Individuums mit seiner Umwelt&#xD;
bezeichnet, in dem es sich die Welt und sein Selbst verstehend erschließt (Klafki 1980).&#xD;
Diese im stetigen Wandel befindliche Umwelt präsentiert sich den Lernenden nicht&#xD;
fachsepariert, sondern ganzheitlich. Daher kommt es drauf an, „zu bestimmen, was die&#xD;
einzelnen Wissensbereiche zu leisten vermögen, was ihre Möglichkeiten überschreitet und&#xD;
inwiefern sie notwendige Momente des Bildungsganzen sind“ (Fischer 1975, S. 5).&#xD;
Klafki (1995) forderte diesbezüglich in seinem Bildungskonzept den Abbau selektiver und&#xD;
trennender Momente von Schulstrukturen. Schule und Unterricht sollen auf&#xD;
epochaltypische Schlüsselprobleme konzentriert werden. Im Zuge der letzten&#xD;
Bildungsreformen sind Kompetenzen in Form von Problemlösestrategien allerdings&#xD;
vorwiegend fachspezifisch konzipiert worden (Tenorth et al. 2004). Die Gemeinsamkeit an&#xD;
den fachspezifischen Bildungsstandards (Klieme 2007) und den bildungstheoretischen&#xD;
Forderungen Klafkis (1995) ist die Orientierung an (gesellschaftsrelevanten) Problemen.&#xD;
Allerdings sollte das Problem den Unterricht und nicht der Unterricht das Problem&#xD;
konstituieren (Tenorth 1999). Es besteht also ein Problem mit dem Problem(lösen) im&#xD;
Bildungssystem. Ziel der Arbeit ist es, durch den Vergleich fachspezifischer Kompetenzen von&#xD;
ausgewählten Unterrichtsfächern Gemeinsamkeiten und Unterschiede der fachbezogenen&#xD;
Kompetenzbereiche herauszuarbeiten und kategoriale (fachspezifische) und&#xD;
interkategoriale (fachverbindende) Problemlösefähigkeiten - in Bezug auf Klafkis&#xD;
„kategoriale Bildung“ (1964) - abzuleiten. Hieraus wird ein Vorschlag für ein Strukturmodell&#xD;
für problemorientierte Bildungsgänge erarbeitet, welches der Organisation von Schule und&#xD;
(Fach-)Unterricht dienen soll.</summary>
    <dc:date>2019-01-01T00:00:00Z</dc:date>
  </entry>
</feed>

