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    <dc:date>2026-04-04T17:42:41Z</dc:date>
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    <title>Eine zerstörte Geschichte</title>
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    <description>Title: Eine zerstörte Geschichte
Author(s): Itin, Julia
Abstract: Die vorliegende Dissertation befasst sich mit jüdischen narrativen Reaktionsmustern zur großen Pest (1348-49) und damit verbundenen Verfolgungen. Die Autorin untersucht aschkenasische Gründungslegenden, Pijutim, Memorbücher, Bücher der Bräuche, Familiengenealogien, ethische Testamente, medizinische Traktate, Pijutkommentare, historische Lieder und Märchen und kristallisiert diverse Motive der jüdischen Pestnarrative heraus. Die Erzählungen über einen angeblichen jüdischen Widerstand, Zwangstaufe und Selbstopferung oder über eine sagenhafte jüdische Pestimmunität lassen sich in den fragmentarischen und geografisch weit verstreuten Quellen teilweise Jahrhunderte nach der verheerenden Zerstörung der aschkenasischen jüdischen Gemeinde nachweisen. Die narrativen Parallelen zur jüdischen Katastrophe des 20. Jahrhunderts, die Reflexion über das gestiegene wissenschaftliche Interesse zu mittelalterlichen Verfolgungen nach der Schoa, aber auch eine Analyse des biblischen semantischen Feldes einer Katastrophe verschaffen einen breiteren Ausblick auf die jüdische narrative Bewältigung des kollektiven Traumas.; This doctoral dissertation presents Jewish narrative reaction patterns connected with the Great Plague (1348-49) and the persecutions of the European Jewish communities, which happened during this time. The author examines Ashkenazi founding legends, pijutim, memor books, books of customs, family genealogies, ethical testaments, medical tracts, pijut commentaries, historical songs, fairy tales and crystallizes various motifs of the Jewish plague narratives. The stories about alleged Jewish resistance, forced baptism and self-sacrifice, or about miraculous Jewish plague immunity are found in the fragmentary and geographically dispersed sources centuries after the violent disruption of the Ashkenazi Jewish community. A broader view on Jewish narrative coping with the collective trauma is provided by the narrative parallels to the Jewish catastrophe of the 20th century, the reflection on the increased scholarly interest in post-Shoah medieval persecution, but also by an analysis of the biblical semantic field of disaster.</description>
    <dc:date>2018-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/7908">
    <title>Islamischer ‚Fundamentalismus‘ neu betrachtet - performative Konstruktionen skripturaler Authentizität - mauritische Muslime zwischen nationalen und religiösen Identifikationen</title>
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    <description>Title: Islamischer ‚Fundamentalismus‘ neu betrachtet - performative Konstruktionen skripturaler Authentizität - mauritische Muslime zwischen nationalen und religiösen Identifikationen
Author(s): Donath, Frank
Abstract: Diese Arbeit befaßt sich mit dem sozialen Umfeld von Muslimen in Mauritius. Sie betrachtet den staatlichen Nationaldiskurs, welcher weniger einen ethno-linguistischen Nationalismus - wie beispielsweise in Europa - darstellt, sondern eher ein multikultureller Diskurs ist, bei dem der mauritische Nationalismus aus der Gesamtheit aller als essenzialistisch konstruierten Teilkulturen gebildet wird. Staatlicherseits wird hierbei für die Muslime, parallel zu ihrem indischen Ursprung, eine nach Nordindien verweisende, idealisierte Kultur konstruiert. In Abgrenzung dazu steht der wahhabitische Gegendiskurs. Dieser nimmt die gesamtmauritische „Logik“ zwar auf, wonach Muslime durch eine - wie es in Mauritius heißt - „oriental culture“ als Zeichen der Gruppenzugehörigkeit definiert werden sollen, jedoch propagieren die Akteure des wahhabitischen Islams eine allein auf heiligen Schriften basierende „oriental culture“. Hierbei treten auch - teils theatralisch und performativ vorgetragene -Ideologien skripturaler Authentizität an die Stelle faktualer Verankerung der eigenen Positionen in den heiligen Schriften.; This work focuses on the construction of cultural identities in Mauritian Islam. The Mauritian state constructs Mauritian national identity as a multicultural ideology and differs therefore from the monoethic, ethnolinguistic nationalism associated with European nationalist discourses. Mauritius ascribes an essentialised culture of diasporic origin to every officially acknowledged ethnic group. Therefore, the official “oriental culture” - in the language of Mauritian nationalism - of Muslims is seen as an idealised variety of North Indian traditional upper-class Islam. The anti-discourse of Mauritian Wahhabism acknowledged the official “cultural logic” of an essencialised “oriental culture”. It nevertheless proposes an idealised Saudi-Arabian Islam exclusively based on Holy Scriptures as sole base of Muslim identity. Claims of scriptural authenticity are performatively and theatralically presented. They sometimes replace factual anchorage of aspects of Wahhabi identity in Muslim Holy books.</description>
    <dc:date>2011-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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    <title>The fruit of devotion - Islam and modernity in Kyrgyzstan</title>
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    <description>Title: The fruit of devotion - Islam and modernity in Kyrgyzstan
Author(s): McBrien, Julie
Abstract: Diese Dissertation untersucht die Rückkehr des Islam in den öffentlichen Raum in einer kleinen Stadt in Kirgisistan ein Jahrzehnt nach dem Zusammenbruch der UdSSR. Um das Jahr 2000 hat sich die Anzahl der Menschen in Bazaar-Korgon, welche Diskurse und Bräuche annehmen, die mit der schriftlichen Interpretation des Islams übereinstimmt, erheblich vergrößert und deren öffentliche Anwesenheit offensichtlich gemacht. Während das Handeln und die Diskurse dieses Teils der Bevölkerung (die neuen Frommen) ein apolitisches Wesen beinhalten, erheben sie politische Bedeutsamkeit weil sie die weit verbreitete (post-)sowjetische Vorstellungen in Frage stellen, was es bedeutet, ein Muslime zu sein. Die vorliegende Dissertation stellt dar, wann und warum Gemeinschaftsmitglieder sich, in bezug sowohl auf  Diskurs und Handeln der neuen Frommen als auch zu deren Errichtung eines religiösen öffentlichen Raums, beschränken, es erlauben, oder dabei mitwirken. Schließlich wird behauptet, dass die politische  Lesung des öffentlichen Islam die Entwicklung einer neuen Art von säkularer Subjektivität stimuliert.</description>
    <dc:date>2008-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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