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    <title>DSpace Collection:</title>
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    <dc:date>2026-04-05T06:17:21Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/6892">
    <title>Verhaltensauffälligkeiten und Stärken bei Schülerinnen und Schülern an Schulen für Geistigbehinderte in Weißrussland</title>
    <link>https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/6892</link>
    <description>Title: Verhaltensauffälligkeiten und Stärken bei Schülerinnen und Schülern an Schulen für Geistigbehinderte in Weißrussland
Author(s): Michailowskaja, Tatiana
Abstract: Ausgehend vom defizitären Forschungsstand widmet sich die Arbeit deskriptiven und interferenzstatistischen Fragen über Verhaltensauffälligkeiten und Stärken weißrussischer Schüler mit geistiger Behinderung. Das primäre Ziel bestand darin, einerseits Häufigkeiten pädagogisch relevanten auffälligen Verhaltens zu erfassen und – der Philosophie der ICF entsprechend – Ausprägung der Stärken zu ermitteln. Andererseits sollten positive und auffällige Merkmale in verschiedenen Bereichen in Bezug auf die Zusammenhänge mit verschiedenen Faktoren (z.B. demographische, familiäre, personale) untersucht werden. Dabei ging es nicht darum, die Kausalitäten aufzuzeigen, sondern vielmehr die Antwort auf die Frage zu geben, ob und in welcher Intensität Beziehungen zwischen den Variablen bestehen. Ferner sah das Untersuchungsdesign den Vergleich der Ergebnisse vor, weshalb Schüler sowohl durch Lehrer als auch durch Erzieher bewertet wurden. Die Datenerhebung erfolgte mittels Fragebögen aus Sachsen-Anhalt, die modifiziert und an weißrussische Bedingungen angepasst wurden. Insgesamt haben beide Beurteilergruppen 3561 auswertbare Befragungsinstrumente zurückgesandt. Deren Einschätzungen über die Merkmale der Schüler stimmen überein: Laut Lehrer und Erzieher liegt die Gesamtprävalenz von Verhaltensauffälligkeiten bei ca. 29%; eine besondere Relevanz für Beurteiler haben auffällige Verhaltensweisen, die für den schulischen Kontext bedeutsam sind; die Wahrnehmung von Stärken ist vermutlich durch deren Komplexität determiniert, so dass die auf körperlichen Funktionen beruhende Merkmale mit einer „einfacheren“ Struktur eher registriert werden, als identitätsspezifische Stärken, die das Ergebnis vielschichtiger intrapsychischer Selbstfindungsprozesse darstellen; je nach der Form hängen Verhaltensauffälligkeiten mit verschiedenen externen Variablen zusammen; die Bewertung von Stärken nimmt mit dem ansteigenden Grad an Verhaltensauffälligkeiten ab. Deskriptive Ergebnisse der Studie wurden der methodischen Empfehlungen für die Arbeit mit betroffenen Schülern zu Grunde gelegt.</description>
    <dc:date>2008-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/6837">
    <title>Warum Schüler ihre Mitschüler schikanieren - zur Bedeutung des Gerechtigkeitsmotivs für verschiedene Bullying-Rollen</title>
    <link>https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/6837</link>
    <description>Title: Warum Schüler ihre Mitschüler schikanieren - zur Bedeutung des Gerechtigkeitsmotivs für verschiedene Bullying-Rollen
Author(s): Herrmann, Mario
Abstract: Untersucht wurde die Bedeutung des Gerechtigkeitsmotivs für das Bullying-Verhalten von SchülerInnen unter Berücksichtigung von Gerechtigkeitserfahrungen mit den LehrerInnen, dem sozialen Status der SchülerInnen und Kontrollvariablen. Hierfür wurde eine Längsschnittstudie über einen Zeitraum von sechs Monaten durchgeführt, an der zu beiden Erhebungszeitpunkten insgesamt 514 SchülerInnen aus sechs Mittelschulen und vier Gymnasien aus Sachsen teilnahmen. Bullying wurde entsprechend des Participant-Role-Ansatzes als gruppendynamischer Prozess verstanden, an dem ein Großteil der Klasse in unterschiedlichen Rollen beteiligt ist: als Täter, Assistent des Täters, Verstärker, Opfer-Helfer, Neutraler und Opfer. Diese Rollen wurden sowohl durch Mitschülernominierungen als auch durch Selbstberichte erfasst. Wie erwartet konnten das implizite und das explizite Gerechtigkeitsmotiv die Rollenzuschreibungen größtenteils erklären. Allerdings war der soziale Status der SchülerInnen ein wesentlich besserer Prädiktor der Bullying-Rollen. Für die Erklärung von Veränderungen des Sozialverhaltens innerhalb von sechs Monaten spielte das Gerechtigkeitsmotiv jedoch keine Rolle. Auch hier stellten sich Statusmerkmale als überaus bedeutend heraus. Anhand der Ergebnisse werden Implikationen für den praktischen Umgang mit Bullying diskutiert sowie Ableitungen für die zukünftige Forschung zu Erklärung von Bullying vorgestellt.</description>
    <dc:date>2010-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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