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    <title>DSpace Collection:</title>
    <link>https://opendata.uni-halle.de//handle/497920112/159891</link>
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    <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 03:55:36 GMT</pubDate>
    <dc:date>2026-04-11T03:55:36Z</dc:date>
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      <title>Does local adaptation facilitate the success of plant invasions? - a case study on Buddleja davidii</title>
      <link>https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/7210</link>
      <description>Title: Does local adaptation facilitate the success of plant invasions? - a case study on Buddleja davidii
Author(s): Ebeling, Susan K.
Abstract: Biologischen Invasionen gelten weltweit als eine Hauptursache für das Aussterben einheimischer Arten. In der vorliegenden Dissertation wurde die genetische Differenzierung und lokale Anpassung einer invasiven Art am Beispiel des aus China stammenden Sommerflieders, Buddleja davidii, untersucht. Ein Vergleich von Populationen im Heimatareal mit Populationen im invasiven Areal zeigt, dass die invasiven Populationen vitaler sind. Es wird diskutiert inwieweit ökologische Ursachen (bessere abiotische Bedingungen oder Verlust von Fraßfeinden) bzw. evolutive Ursachen diese phänotypischen Unterschiede erklären können. Letzteres wurde mit einem common garden experiment, durchgeführt in drei klimatisch verschiedenen Regionen innerhalb des invasiven Areals, geprüft. Es konnte genetische Differenzierung in ökologisch relevanten Merkmalen nachgewiesen werden, jedoch gab es keinen Hinweis auf lokale Anpassung an klimatische Bedingungen des ursprünglichen Wuchsortes. Eine Studie innerhalb eines common gardens untersuchte die genetische Differenzierung und die lokale Anpassung von B. davidii an Frost als einen wichtigen klimatischen Faktor, der die Verbreitung von Arten in der temperaten Klimazone beschränkt. Aufbauend auf diesen Ergebnissen zeigte ein ökologisches Nischenmodell, dass das potentielle Verbreitungsgebiet hinsichtlich der Minimumtemperaturen von B. davidii noch nicht vollständig ausgefüllt ist. Lokale Anpassung an Frost konnte auch hier nicht nachgewiesen werden. In vielen Fällen ist eine Bekämpfung bereits etablierter invasiver Arten oft notwendig, um ihre Einflüsse auf die Ökosysteme zu minimieren. Es galt herausfinden, ob Individuen von B. davidii, die entlang von Bahngleisen wachsen, weniger empfindlicher auf das Herbizid Glyphosat reagieren als Individuen aus anderen Habitaten. Eine 100% ige Mortalität bei der Anwendung der empfohlenen Dosis von 30 mL/L verdeutlichte das Fehlen der erwarteten Glyphosat-Resistenz. Populationen der Bahnanlagen zeigten keine erhöhte Resistenz, weshalb Glyphosat weiterhin als effektives Herbizid für die Kontrolle dieser Pflanzenart betrachtet werden kann. Aus den experimentellen Untersuchungen kann geschlussfolgert werden, dass es entgegen der ursprünglichen Erwartungen keine lokale Anpassung in invasiven Populationen von B. davidii gibt. Unzureichende genetische Variation, als grundlegende Voraussetzung für evolutionäre Veränderungen, könnte eine Ursache dafür sein. Es ist anzunehmen, dass das Muster genetischer Differenzierung zwischen den Populationen von B. davidii vielmehr Gründereffekte widerspiegelt. Die Bedeutung der Pflanzenzucht und des damit verbundenen Genflußes können ebenso lokale Anpassung verhindert haben wie der kurze Zeitraum seit Anwesenheit der Art und Beginn der Invasion.</description>
      <pubDate>Tue, 01 Jan 2008 00:00:00 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/7210</guid>
      <dc:date>2008-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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      <title>Morphologische, phytochemische und molekulare Untersuchungen zur intraspezifischen Diversität von Schlafmohn (Papaver somniferum L.)</title>
      <link>https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/7143</link>
      <description>Title: Morphologische, phytochemische und molekulare Untersuchungen zur intraspezifischen Diversität von Schlafmohn (Papaver somniferum L.)
Author(s): Dittbrenner, Anke
Abstract: Die seit dem Neolithikum durch den Menschen genutzte Art Papaver somniferum L. (Schlafmohn) wurde basierend auf wenigen morphologischen Kriterien in drei Unterarten (subsp. setigerum (DC.) CORB., subsp. somniferum und subsp. songaricum BASIL.), vier Convarietäten und insgesamt 52 Varietäten unterschieden. Um die Variabilität dieser Schlüsselkriterien zu untersuchen und weitere morphologische, agronomische sowie zytometrische Merkmale zu evaluieren, wurden 300 Akzessionen aus dem Gesamtbestand der ex situ-Genbank in Gatersleben ausgewählt und in drei aufeinander folgenden Jahren in einem Vergleichsanbau unter Feldbedingungen angebaut. Parallel erfolgte die Analyse der qualitativen und quantitativen Zusammensetzung der fünf Hauptalkaloide mittels Hochdruckflüssigchromatographie (HPLC). Um die molekulare Verwandtschaft der einzelnen Akzessionen zu klären, wurde mit der Methode des Amplified Fragment Length Polymorphism (AFLP) gearbeitet. Es konnte gezeigt werden, dass sich der Borstenmohn (P. somniferum subsp. setigerum) aufgrund seines Ploidiegrades (2n = 44), der Knospenbehaarung, des zierlicheren Wuchses sowie des meist höheren Papaveringehaltes gut von den Kulturformen abgrenzen lässt. Diese Trennung kann molekular belegt werden. Die alle Kulturformen enthaltenden Unterarten subsp. somniferum und subsp. songaricum lassen sich aufgrund der hohen Variabilität in der Merkmalsausprägung nicht voneinander abgrenzen. Weder die molekularen noch die phytochemischen Untersuchungen unterstützen die bestehende innerartliche Klassifikation der Kulturformen. Zukünftig sollte daher nur noch in den Borstenmohn, P. somniferum L. subsp. setigerum (DC.) CORB., und die Kulturformen, P. somniferum L. subsp. somniferum, unterschieden werden.</description>
      <pubDate>Thu, 01 Jan 2009 00:00:00 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/7143</guid>
      <dc:date>2009-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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      <title>Biogeographie und Ökologie von Arabidopsis thaliana</title>
      <link>https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/7001</link>
      <description>Title: Biogeographie und Ökologie von Arabidopsis thaliana
Author(s): Hoffmann, Matthias H.
Abstract: Beiträge zur Ökologie und Biogeographie von Arabidopsis und A. thaliana werden zusammengefasst. Die Areale wurden in einem phylogenetischen Kontext untersucht. Der rezente gemeinsame Klimaraum deckt sich mit der ancestralen klimatischen Nische. Mit Klima wurde das Areal von A. thaliana modelliert. Eine schwache genetische Struktur im Areal von A. thaliana wurde beobachtet, d. h. Isolation mit steigender Distanz. Im Mittelmeergebiet gab es wohl keine getrennten Refugien. Nacheiszeitliche Vermischung führte in Mitteleuropa zu hoher genetischer Diversität. A. thaliana ist keine ausschließlich selbstbestäubte Art, die Blüten werden von Solitärbienen und Thripsen besucht. In einem geographischen weit gestreutem Set von Akessionen zeigte sich eine signifikante aber schwache Korrelation der Merkmale mit dem Klima am Herkunftsort. Gleiches gilt für Freilandbedingungen. Die Akzessionen reagieren plastisch auf veränderte Umweltbedingungen und können in einem weiten klimatischen Bereich wachsen. Der maternale Effekt der Temperaturen auf die Keimung der Samen wurde untersucht und zeigte Unterschiede in der Reaktionsnorm.</description>
      <pubDate>Fri, 01 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/7001</guid>
      <dc:date>2010-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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