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    <title>DSpace Collection:</title>
    <link>https://opendata.uni-halle.de//handle/497920112/159949</link>
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    <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 00:17:05 GMT</pubDate>
    <dc:date>2026-04-15T00:17:05Z</dc:date>
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      <title>Einfluss einer temporären kalten Dunkelbehandlung auf die Adventivwurzelbildung in Petunienstecklingen unter Berücksichtigung des Kohlenhydratmetabolismus</title>
      <link>https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/6877</link>
      <description>Title: Einfluss einer temporären kalten Dunkelbehandlung auf die Adventivwurzelbildung in Petunienstecklingen unter Berücksichtigung des Kohlenhydratmetabolismus
Author(s): Stonek, Yvonne
Abstract: Die Kultivierung von vegetativ vermehrten Petunien beruht auf der Adventivwurzelbildung (AWB) der Stecklinge. Sie werden im Dunkeln und bei niedrigen Temperaturen von den Produktionsländern zu Bewurzelungsstationen transportiert. Abhängig vom Genotyp der Pflanze, Transportbedingungen (z. B. Temperatur, Dauer) und anderen Umweltfaktoren kann die AWB nach einer Dunkelbehandlung beeinträchtigt sein. In dieser Arbeit wurde der Einfluss einer temporären kalten Dunkelbehandlung auf die AWB in Petunia hybrida ‘Mitchell’ bezüglich morphologischer Ereignisse und Änderungen des Kohlenhydratmetabolismus untersucht. Stecklinge wurden entweder direkt nach der Ernte für 16 Tage unter Kurzzeitbedingungen (Photoperiode: 10 h) bewurzelt (Kontrolle) oder für sieben Tage bei 10°C im Dunkeln gelagert und anschließend für neun Tage unter Kurzzeitbedingungen bewurzelt. Eine kalte Dunkelbehandlung beschleunigte und synchronisierte die AWB. Kaltdunkel behandelte Stecklinge wiesen nach einer nur neuntägigen Lichtphase eine ähnliche Bewurzelung wie die Kontrollen nach 16 Tagen auf. Die Bildung von Wurzelmeristemen begann bereits in der Dunkelphase und wurde in der folgenden Lichtphase beschleunigt. Während der Lichtphase erfolgte in kalt-dunkel behandelten Stecklingen ein signifikant schnellerer Anstieg der Kohlenhydrate als in den Kontrollen. Dies konnte nicht auf eine verstärkte Photosyntheseaktivität zurückgeführt werden, sondern beruht vermutlich auf einer veränderten Sink-Hierarchie zugunsten der Wurzelmeristeme.</description>
      <pubDate>Fri, 01 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2010-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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      <title>Transkriptionelle und biochemische Untersuchungen des veränderten Stickstoff- und Kohlenstoffmetabolismus in genetisch modifizierten Erbsensamen</title>
      <link>https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/6797</link>
      <description>Title: Transkriptionelle und biochemische Untersuchungen des veränderten Stickstoff- und Kohlenstoffmetabolismus in genetisch modifizierten Erbsensamen
Author(s): Weigelt, Kathleen
Abstract: Während der Samenreifung von Leguminosen ist die Speicherstoffbiosynthese im Wesentlichen von der Kohlenstoff- und Stickstoffzufuhr in den Samen sowie von der Nährstoffverfügbarkeit abhängig. Davon ausgehend könnte die Synthese von Speicherstoffen über die Nährstoffzufuhr kontrolliert werden. Mittels genetischer Modifikationen des Samenstoffwechsels von Pisum sativum sollte die Stickstoffzufuhr in den Embryo effektiv gesteigert und weiterhin der Samenstoffwechsel untersucht werden. (1) Die Überexpression der Aminosäurepermease VfAAP1 verstärkte die Aufnahmekapazität von Aminosäuren in die Kotyledonen und erhöhte gleichzeitig die Gehalte an Gesamt-Stickstoff und Proteinen, wobei kompensatorische Veränderungen wie reduzierte Saccharose- und Stärkegehalte sowie verringerte Samengewichte beobachtet wurden. (2) Die Reprimierung der ADP-Glucose-Pyrophosphorylase erfolgte mittels RNAi-Technik und führte zu reduzierten Stärkegehalten sowie zur Akkumulation von Zuckern im Samen. Die verringerte Zufuhr von Kohlenstoff in die Stärkebiosynthese bewirkte eine Umverteilung des Kohlenstoffs in alternative Stoffwechselwege und somit eine Stimulation der Speicherproteinsynthese. Andererseits lösten das Überangebot an Zuckern und der stimulierte Kohlenhydratstoffwechsel verschiedene stressinduzierte Effekte aus. Eine detaillierte Charakterisierung der komplexen Samenphänotypen mittels Kombination transkriptioneller und metabolischer Analysemethoden zeigte deutlich, dass Leguminosensamen, bedingt durch die Speicherproteinbiosynthese, begrenzt an Kohlenstoff- und Stickstoffkomponenten sind. Weiterhin werden effektive Kontrollmechanismen aktiviert, um auf kleinste Veränderungen im N:C Haushalt zu reagieren und diesen wirksam auszugleichen. Dabei ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Stickstoff und Kohlenstoff für die normale Samenentwicklung entscheidender als die Einzelgehalte an Stickstoff und Kohlenstoff an sich.</description>
      <pubDate>Fri, 01 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2010-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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