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dc.contributor.refereeStumpe, Harald-
dc.contributor.refereeSilvani, Agnes-
dc.contributor.authorWüthrich, Madeleine-
dc.date.accessioned2026-04-21T10:27:36Z-
dc.date.available2026-04-21T10:27:36Z-
dc.date.issued2025-07-
dc.identifier.urihttps://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/125015-
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.25673/123072-
dc.description.abstractDiese Masterarbeit untersucht die Auswirkungen der chronischen Erkrankung Endometriose auf die Sexualität betroffener Personen, unter besonderer Berücksichtigung psychosozialer, körperlicher und medizinischer Einflussfaktoren. Grundlage der Untersuchung sind qualitative Interviews mit vier Betroffenen, die mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2022) systematisch ausgewertet wurden. Die Analyse orientiert sich an drei forschungsleitenden Hypothesen und fokussiert auf sexuelle Funktionen, Lustempfinden, Körperwahrnehmung sowie Bewältigungsstrategien und Erfahrungen im medizinischen Versorgungskontext. Die Ergebnisse zeigen, dass Endometriose die sexuelle Gesundheit erheblich beeinträchtigt – insbesondere durch chronische Schmerzen, eine veränderte Körperwahrnehmung und emotionale Belastung. Die Befragten entwickeln individuelle Strategien zur sexuellen Anpassung und greifen teilweise auf komplementäre Therapieformen zurück. Gleichzeitig offenbaren sich deutliche Defizite in der medizinischen Versorgung: Sexualität wird selten thematisiert, sexualmedizinische Beratung fehlt weitgehend, psychosoziale Unterstützung und partizipative Entscheidungsprozesse bleiben eingeschränkt. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen deutlich, dass sich Betroffene eine ganzheitlich ausgerichtete Versorgung wünschen, die medizinische, psychologische und sexualtherapeutische Aspekte miteinander verbindet. Diese Form der interdisziplinären Betreuung wird auch in der einschlägigen Literatur als wünschenswert und notwendig beschrieben. In der Praxis wird sie bislang jedoch kaum umgesetzt. Darüber hinaus betont die Arbeit den Forschungsbedarf hinsichtlich sexualitätsbezogener Versorgung bei Endometriose. Die Ergebnisse liefern praxisrelevante Impulse für eine stärkere Berücksichtigung sexueller Gesundheit in der Endometriose-Versorgung und für die Weiterentwicklung bedarfsgerechter Behandlungsmodelle.ger
dc.language.isoger-
dc.publisherHochschulbibliothek, Hochschule Merseburg-
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/-
dc.subjectEndometriose-
dc.subjectweibliche Sexualität-
dc.subjectunzureichende Thematisierung der Sexualität-
dc.subjectchronische Krankheit-
dc.subjectSchmerzen-
dc.subjectKinderwunsch-
dc.subjectqualitative Forschung-
dc.subjectMayring-
dc.subjecthalbstrukturierte Interviews-
dc.subjectdeduktiv und induktiv-
dc.subject.ddcDDC::3** Sozialwissenschaften-
dc.titleEndometriose - Sexualität mit diagnostizierter Endometrioseger
dc.typeMaster Thesis-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:542-1981185920-1250152-
local.versionTypepublishedVersion-
local.publisher.universityOrInstitutionHochschule Merseburg-
local.openaccesstrue-
local.accessrights.dnbfree-
Enthalten in den Sammlungen:Soziale Arbeit, Medien und Kultur

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