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Titel: Hochgradige intraepitheliale Cervixdysplasien unter zytologisch unauffälligen Patientinnen mit persistierender HPV-Infektion nach Einführung des organisierten Krebsfrüherkennungsprogramms Zervixkarzinom (oKFE) (2020- 2023)
Autor(en): Schimschar, Ann-Viktoria Julia
Gutachter: Busse, Mandy
Nikolayevna Tchaikovski, Svetlana
Körperschaft: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Erscheinungsdatum: 2024
Art: Dissertation
Datum der Verteidigung: 2025
Sprache: Deutsch
Herausgeber: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
URN: urn:nbn:de:gbv:ma9:1-1981185920-1240557
Schlagwörter: Humanes Papillomavirus
Virusinfektion
Kolposkopie
Zusammenfassung: In dieser Studie wurden Daten von 838 zytologisch unauffälligen, HPV high risk persistent positiven Patientinnen ausgewertet, die im Zuge des veränderten Abklärungsalgorhythmus von 2020 bis 2023 in die Dysplasiesprechstunde zur Abklärungskolposkopie überwiesen wurden. Es wurde die Detektionsrate der Entitäten zervikale und glanduläre Dysplasie sowie das Auftreten von Karzinomen untersucht. Die vorliegenden HPV-Typen und die Befunde der kolposkopischen Untersuchung wurden anhand der histologischen Gruppe CIN2+/H-SIL und histologisch ausgeschlossener Dysplasie gegenübergestellt und miteinander verglichen. Der höchste positive prädiktive Wert für das Vorliegen einer Dysplasie konnte für das Vorliegen von HPV 16 und Mischinfektionen mit mehreren HPV-Typen identifiziert werden. Die kolposkopischen Befunde stehen in Zusammenhang mit deren Sichtbarkeit anhand der T- Zone (p<0,001) und korrelieren mit der endgültigen Histologie (p< 0,001). Im Falle der T3-Zone stellte in diesem Kollektiv die Zervixabrasio mit Re-Biopsien eine sinnvolle Ergänzung der Diagnostik dar, mit einer Detektionsrate von 20% der CIN2+/H-SIL bei T3-Zone, die ausschließlich in der Zervixabrasio mit Re-Biopsien nachgewiesen werden konnte. Die obligate Biopsie stellt die Hauptursache für die hohe Detektion der CIN 3 von 19% und der CIN2+/H-SIL von 24% dar. Da es neben 24% CIN2+/H-SIL-Detektion, 7 Karzinome in dem Kollektiv der zytologisch unauffälligen Patientinnen gab, die vor 2020 ohne weitere Diagnostik exspektativ kontrolliert worden wären, stellt der veränderte Abklärungsalgorhythmus mittels CoTest und Abklärungskolposkopie bei HPV-hr-Persistenz eine sinnvolle Weiterentwicklung des bisherigen Screenings dar.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/124055
http://dx.doi.org/10.25673/122107
Open-Access: Open-Access-Publikation
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