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Titel: Zusammenhang zwischen der diffusionsgewichteten Bildgebung und histopathologischen Parametern beim intrahepatischen Cholangiozellulären Karzinom
Autor(en): Potratz, Johann
Gutachter: Damm, Robert Friedrich
Borggrefe, Jan
Körperschaft: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Erscheinungsdatum: 2025
Art: Dissertation
Datum der Verteidigung: 2026
Sprache: Deutsch
Herausgeber: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
URN: urn:nbn:de:gbv:ma9:1-1981185920-1241081
Schlagwörter: Gallengangkrebs
Histopathologie
Diffusionsgewichtete Magnetresonanztomografie
Zusammenfassung: Das Cholangiozelluläre Karzinom (CCC) ist nach dem HCC der zweithäufigste maligne lebereigene Tumor, wobei die Unterform des intrahepatischen CC (iCC) mit steigender Inzidenz- und Mortalitätsrate immer mehr an Bedeutung gewinnt Derzeit basieren prognostische Aussagen zum CCC überwiegend auf histopathologischen Parametern, wie der Zellzahl und der Tumor-Stroma-Ratio (TSR), die als Goldstandard gelten. Diese herkömmlichen Methoden erfordern jedoch invasive Eingriffe, wie die Nadelbiopsie, um Gewebeproben zu entnehmen. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, den Apparent Diffusion Coefficient (ADC), einen Wert, der aus der Diffusionsgewichteten Bildgebung (DWI) abgeleitet wird, als möglichen prädiktiven Parameter in der Diagnostik des iCC zu eruieren. Dazu wurden 29 Patienten ausgewählt, bei denen ein histologisch gesichertes iCC vorlag und die über die erforderlichen bildgebenden und histopathologischen Daten verfügten. Es konnte eine signifikante negative Korrelation zwischen dem ADC und der Zellzahl sowie eine negative Korrelation mit der TSR festgestellt werden. Das bedeutet, dass bei höherer Zellzahl und höherer TSR die ADC-Werte geringer ausfallen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass der ADC als prädiktiver Parameter für die iCC-Diagnostik genutzt werden könnte und in bestimmten Fällen eine nicht-invasive Alternative zur Biopsie darstellt. Darüber hinaus könnte die Diffusionsgewichtete Bildgebung (DWI) aufgrund ihrer Nicht-Invasivität eine größere Rolle als prognostisches Mittel beim iCC einnehmen, unabhängig davon, ob eine Biopsie durchgeführt wird. Dies verspricht langfristige Verbesserung von Diagnostik und Therapieplanung bei gleichzeitiger Reduktion der Belastung durch einen invasiven Eingriff für betroffene Patienten.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/124108
http://dx.doi.org/10.25673/122160
Open-Access: Open-Access-Publikation
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