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http://dx.doi.org/10.25673/121532| Titel: | Vergleich der PSMA-PET-CT und der multiparametrischen Prostata-MRT zur Detektion des lokalen Prostatakarzinoms |
| Autor(en): | Argow, Moritz Jörg |
| Gutachter: | Pech, Maciej Seidensticker, Max |
| Körperschaft: | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg |
| Erscheinungsdatum: | 2025 |
| Art: | Dissertation |
| Datum der Verteidigung: | 2025 |
| Sprache: | Deutsch |
| Herausgeber: | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg |
| URN: | urn:nbn:de:gbv:ma9:1-1981185920-1234857 |
| Schlagwörter: | Prostatakrebs Bildgebendes Verfahren Prostatabiopsie |
| Zusammenfassung: | Gegenstand der Arbeit ist der Vergleich der bildgebenden Verfahren mpMRT und PSMA-PET- CT hinsichtlich der Detektion histologisch gesicherter Prostatakarzinomherde zur Planung ei- ner fokalen HDR-Brachytherapie. Eine Kohorte von 27 Patienten erhielt vor der Therapie beide Untersuchungen und Stanzbiopsien der Prostata. Es erfolgte die Bewertung der in 24 Segmente unterteilten Prostata mittels einer Likert-Skala von 1-5 pro Segment durch zwei erfahrene Vie- wer jeder Modalität. Die Auswertung der Bewertungsschemata erfolgte sowohl segmentorien- tiert mittels einer ROC-Analyse als auch patientenorientiert mit Hilfe einer prozentualen Kon- gruenz. Die Einzelbewertungen erreichten AUC-Werte von 0,770 / 0,781 (mpMRT) und 0,684 / 0,608 (PSMA-PET-CT). Es zeigten sich signifikante Unterschiede zwischen den Mittelwerten der mpMRT (0,815) und der PSMA-PET-CT (0,690) bei p = 0,006 (DeLong). Zusammenge- fasst konnten maximal 0,856 / 0,748 erreicht werden (MRT/PET-CT, p = 0,102 DeLong). Die patientenorientierten Kongruenzen beliefen sich im Vergleich zur Biopsie auf 83,18 % (MRT) und 76,15% (PET) bei p = 0,024. Abschließend erhielten 25 Patienten die fokale HDR- Brachytherapie, zwei Patienten aufgrund in der PSMA-PET-CT diagnostizierter Fernmetasta- sen eine alternative Therapie. Es lässt sich festhalten, dass innerhalb des vorliegenden Patien- tenkollektivs die mpMRT zur Lokalisation eines lokalen low-/intermediate risk Prostatakarzi- noms ein signifikant besseres Verhältnis zwischen Sensitivität und Spezifität aufwies. Zudem konnte eine signifikant höhere, relative Kongruenz zur Biopsie erreicht werden. Somit besitzt die mpMRT gegenüber der PSMA-PET-CT in dieser Datenerhebung eine höhere diagnostische Güte zur Identifizierung eines lokalen Prostatakarzinoms in dem Organ selbst. Da jedoch durch den Einsatz der PSMA-PET-CT auch in 2 von 27 Patienten eine extraprostatische Metastasie- rung detektiert wurde, erscheint der Einsatz beider Methoden in dem klinischen Setting einer geplanten HDR-Brachytherapie sinnvoll. Weitere Studien erscheinen jedoch notwendig. |
| URI: | https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/123485 http://dx.doi.org/10.25673/121532 |
| Open-Access: | Open-Access-Publikation |
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| Enthalten in den Sammlungen: | Medizinische Fakultät |
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